{"id":1266,"date":"2015-08-02T10:35:49","date_gmt":"2015-08-02T08:35:49","guid":{"rendered":"https:\/\/bahn.photos\/interview-mit-werner-rohr-hersteller-von-modelleisenbahnen-in-kleinserie-spur-0\/"},"modified":"2015-08-02T10:35:49","modified_gmt":"2015-08-02T08:35:49","slug":"interview-mit-werner-rohr-hersteller-von-modelleisenbahnen-in-kleinserie-spur-0","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bahn.photos\/fr\/interview-mit-werner-rohr-hersteller-von-modelleisenbahnen-in-kleinserie-spur-0\/","title":{"rendered":"Interview mit Werner Rohr, Hersteller von Modelleisenbahnen in Kleinserie Spur 0"},"content":{"rendered":"<p><b><i>Werner, wir starten mit der ersten klassischen Frage: Wann bist du das erste Mal mit der Eisenbahn in Ber\u00fchrung gekommen?<\/i><\/b><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Dies war schon fr\u00fch. Ich hatte eine Gotte, die w\u00e4hrend dem 2. Weltkrieg Serviertochter im Aargauer Jura war. \u00c4hnlich wie Gilberte de Courgenay im 1. Weltkrieg in der Ajoie wusste sie bereits damals, was zu tun ist, um etwas mehr Trinkgeld als normal zu bekommen: Den Rock in einer gewissen H\u00f6he tragen. Und diese Gotte verw\u00f6hnte mich sehr mit Spielsachen.<\/p>\n<p>Ich hatte \u00fcberhaupt Gl\u00fcck in meinem Leben. Ich kam als uneheliches Kind auf die Welt, meine Mutter wollte nichts von mir wissen und gab mich in St. Gallen in ein Waisenhaus. Nach acht Monaten hatte ich Gl\u00fcck: Ich kam in eine Pflegefamilie im Kanton Aargau &#8211; wo ich es sehr sch\u00f6n hatte.<\/p>\n<p>Meine Gotte kaufte mir bereits als ich im Kindergarten war, eine M\u00e4rklin-Eisenbahn zum Aufziehen &#8211; nat\u00fcrlich in Spur 0 (Massstab 1:45). Dieses Spielzeug faszinierte mich einfach und war meine erste Begegnung mit Eisenbahnen.<\/p>\n<p><b>Und auch sp\u00e4ter ging es weiter mit Eisenbahnen. Du h\u00e4ttest fast eine Lehre bei den SBB gemacht\u2026<\/b><\/p>\n<p>\u2026ja, ich wollte eigentlich einen technischen Beruf lernen. Doch damals musste man bei den grossen Firmen der Metallbranche Pr\u00fcfungen machen und sie bevorzugten Lehrlinge, die bereits als Volunteer (Ehrenamtlicher Arbeiter) bei ihnen arbeiteten. Da ich aber Volunteer bei einem G\u00e4rtner war, hatte ich etwas schlechte Chancen auf eine Lehrstelle in der Metallbranche. Also meldete ich mich in Olten bei der SBB als Maschinenschlosser an. Doch am Samstag bevor ich an die Pr\u00fcfung gemusst h\u00e4tte, verlor ich einen Finger und konnte nicht schreiben. So h\u00e4tte ich wieder ein Jahr warten m\u00fcssen und die Lehrstelle dann vielleicht doch nicht bekommen &#8211; mein Vater war kein Staatsangestellter. Deshalb lernte ich dann Tapezierer\/ Dekorateur. Doch ging ich schon Ende Schulzeit\/ Anfangs Lehre in den Modelleisenbahnclub Aarau, wo ich mich schon immer mit der Spur 0 befasste.<\/p>\n<p><b>Hast du damals auch schon eigene Modelle gebaut?<\/b><\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich, der Modelleisenbahnklub Wil war damals sehr aktiv und vertrieb Wagenbaus\u00e4tze. Also bestellte unser Pr\u00e4sident beim Wiler Club sechs Baus\u00e4tze. Doch als Lehrling war ich im Gegensatz zu den ausgelernten M\u00e4nnern der Einzige, der die Wagen auch fertigstellte.<\/p>\n<p><b>Wann hast du damit begonnen, auch selber Baus\u00e4tze herzustellen?<\/b><\/p>\n<p>Das war erst sp\u00e4ter, als Rivarossi, Lima und Pola damit begannen, Modelleisenbahnen in Grossserie Spur 0 herzustellen. Diese Modelle hatten alle Plastikr\u00e4der. Ich merkte, dass dies eine grosse Schienenverschmutzung hervorruft. Also bandagierte ich die Plastikr\u00e4der im Selbstbau mit Metallbandagen. Doch dann wollten alle meine Kollegen dies ebenfalls und so liess ich bei einem Kollegen gr\u00f6ssere Serien dieser Metallbandagen auf einer Drehbank herstellen und verkaufte sie \u00fcber Inserate im \u00abEisenbahn Amateur\u00bb. So kam ich mit einer Dienstleistung nach und nach in das Gesch\u00e4ft des Eisenbahnmodellbaus.<\/p>\n<p><b>Vor 26 Jahren hast du mit Baukursen im Tessin gestartet. Wie kam dies?<\/b><\/p>\n<p>Wir als Unterlieferant von Inneneinrichtungen sp\u00fcrten die \u00d6lkrise von 1973 extrem stark\u2026<\/p>\n<p><b>\u2026 du warst damals noch im M\u00f6belhandel t\u00e4tig?<\/b><\/p>\n<p>Ja, doch dann fand ich, ich h\u00e4tte nun ja schon ein bisschen Kundschaft im Eisenbahnmodellbau. Meine Frau war Krankenschwester und hatte eine Stelle als Gemeindeschwester in Hindelbank gefunden. So konnte ich mich mit einem finanziellen P\u00f6lsterchen selbst\u00e4ndig machen. Ausserdem bekam ich dann noch eine Stelle als Schulhausabwart in Hindelbank. Der eine Bewerber war im Dorf bekannt, den wollten sie nicht. Mich kannten sie nicht und ich bekam die Stelle. Ob sie zufrieden waren mit mir, weiss ich nicht. Ich blieb zwar 25 Jahre, doch ich machte was ich wollte und der Gemeinderat musste halt ein bisschen nach meiner Geige tanzen (lacht).<\/p>\n<p>Dann fing es zuerst mit Ferienbaukursen in den Herbstferien mit Kindern im Schulhaus an. Wir bauten im ersten Jahr einen Te 2\/2 und im zweiten Jahr einen Sputnik. Doch dann ging das Interesse sehr zur\u00fcck. Daf\u00fcr konnte ich 1978 in Hindelbank mit 8 Erwachsenen die Ee 4\/4 der EBT bauen. Daraus entstand der Eisenbahn Modellbauclub Hindelbank (EMCH).<\/p>\n<p><b>Und wie kam es nun mit den Baukursen im Tessin?<\/b><\/p>\n<p>1986 lernte ich einen Motel-Besitzer im Tessin kennen, der ein Krokodil in Spur 0 kaufen wollte. Es gab in Mendrisio auch einen Modellbahnh\u00e4ndler, doch der wollte dem Motel-Besitzer keinen Rabatt geben. Ich gab Rabatt und so kaufte er das Krokodil bei mir. Als ich es ihm ins Tessin lieferte, vernahm der Motel-Besitzer dann, dass ich Baukurse in Hindelbank anbiete. Er fragte mich, wieso ich nicht ins Tessin komme, er habe Platz. Kost und Logis sei gratis. Also machte ich ein Inserat im \u00abEisenbahn Amateur\u00bb und bot an, die braune Ae 4\/4 der BLS in einem Baukurs im Tessin herzustellen. 8 Personen meldeten sich, es ging recht gut und schon wollten alle eine Wiederholung. In den ersten 5 Jahren wurde eine Lok in einer Woche fertig gemacht, doch dann wurden die Lokomotiven immer feiner und wir mussten mehr arbeiten. Manchmal sind wir nach Hause gekommen und waren so m\u00fcde, wie wenn man einen Waschlappen ausgedr\u00fcckt und in die Ecke geschmissen h\u00e4tte. Deshalb beschlossen wir dann, jeweils nur so lange zu arbeiten, wie uns die Zeit reicht und im n\u00e4chsten Baukurs weiter zu fahren. Beim Trans-Europ-Express h\u00e4tte die Zeit sowieso nicht mehr gereicht: Es gibt Leute, die begannen 1993 mit dem Trans-Europ-Express und sind heute noch nicht fertig. Bis er fertig ist, werden sie f\u00fcr den Zug 50&rsquo;000 bis 60&rsquo;000 Franken ausgegeben haben.<\/p>\n<p><b>Das ist beachtlich! Auf welches Modell bist du denn am Stolzesten?<\/b><\/p>\n<p>Die Ae 6\/6 ist das Modell der Baukurse, welches mir am besten gef\u00e4llt. Ich konnte \u00fcber 250 St\u00fcck davon im Bausatz verkaufen! \u00dcbrigens auch \u00fcber 50 Trans-Europ-Express, hingegen nur 20 ICN. Da sieht man, wo das Interesse ist!<\/p>\n<p><b>Oder sind es heute einfach weniger Leute, welche sich mit der Modelleisenbahn besch\u00e4ftigen?<\/b><\/p>\n<p>Im Grossen und Ganzen sind die Baukurse ausgebucht. Jetzt Ende Oktober\/Anfangs November habe ich den 100. Baukurs im Tessin, der war sowieso sofort ausgebucht. Ich stelle fest, dass sehr viele, \u00e4ltere M\u00e4nner noch etwas mit ihren Fingern machen wollen. Und Eisenbahnen sind einfach DAS Hobby! Ich sehe es an der Spielbahn, die ich hier beim EMCH aufgebaut habe: Die Kinder wollen ja nicht mehr von der Spielbahn weg!<\/p>\n<p><b>Schaffen es eigentlich jeweils alle Kursteilnehmer das Modell fertig zu stellen oder mussten bereits Kandidaten aufgeben?<\/b><\/p>\n<p>Ja, vor allem beim Trans-Europ-Express kommt dies vor. Einigen fehlt einfach die Motivation oder die Energie alle sechs Wagen richtig fertig zu machen! Doch normale Loks oder Wagen wurden mehr oder weniger alle fertig gemacht.<\/p>\n<p><b>Wie viel Zeit investierst du, um einen neuen Bausatz herzustellen?<\/b><\/p>\n<p>Beispielsweise bei der \u00abChrotteschnure\u00bb (BLS Ce 2\/4) w\u00e4re es etwa ein Vierteljahr, w\u00fcrde man alle Zeit aneinanderh\u00e4ngen. Man braucht Pl\u00e4ne, Fotos und man muss f\u00fcr die Serienproduktion alles aufschreiben.<\/p>\n<p><b>Wie definierst du den Preis eines Modells?<\/b><\/p>\n<p>Es ist nicht massgebend, wie stark der Aufwand war. Nein, man muss das Modell anschauen: Bei einer Rangierlok habe ich zwar fast so viel Aufwand wie f\u00fcr eine andere Lok, doch kann ich nur den Preis einer Rangierlok verlangen. Die \u00abChrotteschnure\u00bb hingegen ist wirklich etwas Spezielles und so versuchte ich, sie kaufm\u00e4nnisch zu berechnen. Doch auch mit einem kleinen Stundenlohn kommt man da auf fast 2&rsquo;000 Franken!<\/p>\n<p><b>Du schaust also, dass es sich auch finanziell lohnt. Doch reich wird man nicht, oder?<\/b><\/p>\n<p>Nein, nein! Es ist ja nicht der Zweck, wenn man das Hobby zum Beruf macht, dass man da viel verdient! Es geht mir mehr darum, dass man den Leuten eine Freude macht. Es ist der Sinn des Lebens, dass man Freude bereiten kann. Denn so bekommt man auch sehr viel Freude zur\u00fcck!<\/p>\n<p><b>Was ist das Schwierigste an der Realisation eines neuen Bausatzes?<\/b><\/p>\n<p>Jede Lokomotive hat so ihre Schwierigkeiten. Zum Beispiel bei den neueren Lokomotiven sind es vorne die schr\u00e4gen Fronten. Diese sind sehr schwierig bis unm\u00e4glich in Kleinserie mit L\u00f6ten hinzukriegen!<\/p>\n<p><b>Wir m\u00fcssen schon bald abschliessen. Doch was ist deine Motivation immer wieder einen neuen Bausatz herzustellen, einen neuen Baukurs anzubieten, Baukurs 101, 102, \u2026<\/b><\/p>\n<p>(lacht) Ja, das ist ein Problem! Es ist einerseits ein bisschen eine Sucht, andererseits wollen die Leute, wenn sie einen Bausatz im Tessin fertig haben, immer wieder kommen! Sie m\u00f6chten gerne ihre verbleibende Zeit mit etwas Sinnvollem verbringen. Das ganze famili\u00e4re Umfeld der Gruppe im Tessin &#8211; das ist Leben! Ausserdem ist es die eigene Gesundheit. Ich will die manuellen F\u00e4higkeiten nicht verlieren: Die Feinmotorik, die Augen und die Nerven wollen gepflegt werden im Alter!<\/p>\n<p><b>Wenn du eine Sache in deiner Vergangenheit anders machen k\u00f6nntest: Was w\u00fcrdest du \u00e4ndern?<\/b><\/p>\n<p>W\u00e4hrend meinem Leben hatte ich nur Gl\u00fcck. Eigentlich alles was ich anfing, funktionierte. Nat\u00fcrlich w\u00fcrde ich es anstreben, einen technischen Beruf zu erlernen. Aber: H\u00e4tte ich dann die Geduld, mit diesen ungelernten Leuten, Baus\u00e4tze zu machen, wenn sie die Sachen nicht so in die Hand nehmen w\u00fcrden, wie ich es urspr\u00fcnglich gelernt h\u00e4tte? Ich konnte ja dies alles auch nicht und musste alles selber erlernen! Deshalb sind vielleicht meine Geduld und mein Verst\u00e4ndnis f\u00fcr diese Leute, die keinen technischen Beruf erlernten, gr\u00f6sser.<\/p>\n<p>Doch sonst: Das Leben hat sich jetzt so ergeben. Ich bin dankbar, dass ich gesund bleibe und wir haben es hier sch\u00f6n. Mehr will ich nicht!<\/p>\n<p><b>Werner, ich bedanke mich f\u00fcrs Interview: Vielen Dank dass du dir Zeit genommen hast!<\/b><\/p>\n<p><b>Fragen, R\u00fcckmeldungen, Kritiken, Verbesserungsvorschl\u00e4ge an: <a href=\"mailto:mail@bahn.photos\" target=\"_blank\">mail@bahn.photos<\/a>.<\/b><\/p>\n<p>[infobox color=\u00a0\u00bblightgray\u00a0\u00bb]<\/p>\n<h5 style=\"color: red;\">\u00bbZur Person<\/h5>\n<p><b>Werner Rohr<\/b> ist am 2. November 1935 in St. Gallen als \u00abuneheliches\u00bb Kind auf die Welt gekommen. Aufgewachsen dann bei einer netten Pflegefamilie im Aargau, lernte er nicht ganz freiwillig Tapezierer\/ Dekorateur. Doch seine Liebe zur Eisenbahn im Massstab 1:45 begleitete ihn das ganze Leben lang. Wegen der \u00d6lkrise h\u00e4ngte er seinen Job als M\u00f6belverk\u00e4ufer an den Nagel und machte sich 1975 im Eisenbahnmodellbau selbstst\u00e4ndig. Seit 26 Jahren f\u00fchrt er f\u00fcr Jugendliche und Erwachsene j\u00e4hrlich mehrere Baukurse im Tessin und in Hindelbank durch. Daneben war er bis zu seiner Pension Hauswart an der Schule Hindelbank. Seine Frau Marlis unterst\u00fctzte ihn dabei auch finanziell, sie arbeitete als Krankenschwester. Mit ihr ist er gl\u00fccklich verheiratet und hat zwei S\u00f6hne. Ausserdem f\u00e4hrt er auch heute noch gerne Velo. Mit 76 Jahren fuhr er 2011 bis nach Petersburg, weitere Touren sind f\u00fcr 2013 geplant.<\/p>\n<p>[\/infobox]<\/p>\n<p>[infobox color=\u00a0\u00bblightgray\u00a0\u00bb]<\/p>\n<h5 style=\"color: red;\">\u00bbMotto<\/h5>\n<h6>Freude herrscht!<\/h6>\n<p>[\/infobox]<\/p>\n<p>[infobox color=\u00a0\u00bblightgray\u00a0\u00bb]<\/p>\n<h5><b style=\"color: red;\">\u00bbBausatz<\/b> Ee 922 von Werner Rohr<\/h5>\n<p><a title=\"Das Modell der SBB Ee 922 im Einsatz auf der Spur 0-Anlage des Berner Modell-Eisenbahn-Clubs BMEC; erstellt in einem Baukurs von Werner Rohr.\" href=\"https:\/\/bahn.photos\/images\/bmec\/bmec.66.h.jpg\" rel=\"lightbox[rohr]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergr\u00f6ssern!\" src=\"https:\/\/bahn.photos\/images\/bmec\/bmec.66.v.jpg\" alt=\"Zugbild von eisenbahnfans.ch\" width=\"200\" height=\"133\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p><a title=\"Das Modell der SBB Ee 922 im Einsatz auf der Spur 0-Anlage des Berner Modell-Eisenbahn-Clubs BMEC; erstellt in einem Baukurs von Werner Rohr.\" href=\"https:\/\/bahn.photos\/images\/bmec.56.h.jpg\" rel=\"lightbox[rohr]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergr\u00f6ssern!\" src=\"https:\/\/bahn.photos\/images\/bmec.56.v.jpg\" alt=\"Zugbild von eisenbahnfans.ch\" width=\"200\" height=\"133\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/bahn.photos\/eabaubericht922.pdf\" target=\"_blank\">Baubericht Ee 922 (PDF)<\/a><\/p>\n<p>[\/infobox]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Werner, wir starten mit der ersten klassischen Frage: Wann bist du das erste Mal mit der Eisenbahn in Ber\u00fchrung gekommen?<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[53],"tags":[],"class_list":["post-1266","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bonus-fr"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/bahn.photos\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1266","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/bahn.photos\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/bahn.photos\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bahn.photos\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bahn.photos\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1266"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/bahn.photos\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1266\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/bahn.photos\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1266"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/bahn.photos\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1266"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/bahn.photos\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1266"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}